Der Autokindersitz und die Wirbelsäule des Kindes

Wenn man den Autokindersitze für das Kind wählt, achtet man u.a. auf Ergebnisse von Sicherheitstests, die Art der Montage oder die Anpassung an bestimmte Größe und Gewicht des Kindes. Die meisten Eltern übersehen jedoch ein sehr wichtiges Thema: die durch den Sitz erzwungene, ganz spezifische Haltung, in der das Kind die Reise verbringt und ihre Auswirkungen auf die Wirbelsäule. Was sollte man hier beachten? Tut eigentliche eine mehrstündige Fahrt in einem Autositz dem Kind gut oder nicht? Was empfehlen die Fachleute: Physiotherapeuten und Kinderärzte? Die Antworten auf diese Fragen finden Sie im folgenden Beitrag.

richtige position der wirbelsäule im autositz

Wie sieht die richtige Entwicklung der Wirbelsäule bei einem Kleinkind aus?

Bevor wir uns den Auswirkungen der Autokindersitze auf die Wirbelsäule von Kindern zuwenden, einige Worte darüber, wie ihre optimale Entwicklung eigentlich verläuft. Es ist kein Allgemeinwissen, aber sicherlich nützlich, weil es das Thema aus einer breiteren Perspektive zu betrachten erleichtert.

Die Wirbelsäule des Kindes entwickelt sich stufenweise, in festgelegten Stufen, in denen die Muskeln gestärkt werden, die Beweglichkeit der Gelenke steigt, völlig neue Bewegungen gelernt und neue Haltungen eingenommen werden. Es gibt hier drei Schlüsselbegriffe: Halslordose, Brustkyphose und Lendenlordose.

  • Halslordose ist eine Biegung der Wirbelsäule im Halsabschnitt nach vorne. Sie entsteht ungefähr im dritten Lebensmonat, wenn das Baby in Bauchlage den Kopf immer höher hebt.
  • Brustkyphose ist eine Biegung der Wirbelsäule im Brustabschnitt nach hinten. Sie entwickelt sich etwa ab dem 6. bis zum 10. Lebensmonat, wenn das Kind lernt, selbstständig zu sitzen.
  • Lendenlordose ist eine Biegung der Wirbelsäule im Lendenabschnitt nach vorn. Sie wird im Alter von 6 bis 10 Monaten gebildet, wenn das Baby zu krabbeln beginnt. Sie vertieft sich bei Annahme stehender Haltung (10. bis 14. Monat) und beim Erlernen des Gehens (etwa ab 12. bis 18. Lebensmonat).

Halbsitzende Position im Autokindersitz und gestörte Entwicklung der Wirbelsäulenkrümmungen

Heutzutage zweifelt niemand mehr an der Notwendigkeit der Verwendung der  Autokindersitze. Sie ermöglichen komfortablen Transport von Kindern im Auto und garantieren ihnen maximale Sicherheit bei unerwarteten Verkehrsereignissen. Jedoch ist das Wort „Auto” in der Bezeichnung des Kindersitzes nicht ohne Grund.

Es bedeutet, sie sollen nur bei eine Autoreise verwendet werden. Leider scheinen einige Eltern es zu vergessen und behandeln den Autokindersitz als universelles Zubehör, also als Trage und Wiege in einem. Es kann die Entwicklung der Wirbelsäule des Kindes und die Bildung einer optimalen Haltung beeinträchtigen.

Babys, die zu oft in Kindersitzen befördert werden, können auch mehr sehen als wenn sie auf dem Bauch oder Rücken liegen würden. Dadurch versucht das nur wenige Monate alte Baby, sich hochzuziehen, wenn man es an den Händen hält. Manche Eltern interpretieren es fälschlicherweise als Bereitschaft, sich hinzusetzen, weshalb sie das Kind bereitwillig z. B. auf einen Stuhl oder auf die Knie setzen. Es ist ein großer Fehler: die Bauch- und Nackenmuskeln eines so kleinen Kindes sind noch nicht ausreichend entwickelt, wodurch es nicht im Stande ist selbständig die vertikale Position zu erhalten und stark asymmetrisch sitzt. Diese Haltung festigt die Asymmetrien der Wirbelsäule und das Risiko, Haltungsstörungen zu entwickeln, nimmt zu. Auch die Funktionen der inneren Organe werden gestört.

Was empfehlen die Fachleute hinsichtlich Beförderung des Kindes in einem Autokindersitz?

  • Das Kind soll sich im Autokindersitz höchstens 2 Stunden täglich aufhalten.
  • Der Sitz soll so profiliert sein, dass die Aufrechterhaltung korrekter Lage des Kopfes (ohne auf den Brustkorb herabzufallen) erleichtert wird. Solche Haltung bessert die Atemmechanik (das Zwerchfell wird nicht durch die inneren Organe gedrückt) und der Mageninhalt kommt seltener hoch, was das Risiko des Erbrechen während der Reise minimiert.
  • Der Kopf des Kindes sollte an den Seiten gesichert sein, jedoch ohne Schulterblockade.
  • Becken, Rumpf und Kopf müssen in einer Linie liegen.
  • Zum Sitz soll kein weiteres Zubehör hinzugefügt werden, das den Komfort des Kindes verbessern sollte (z. B. Kissen).
  • Der Sitz muss korrekt und stabil im Auto befestigt werden – nur dann wird er seine Funktion erfüllen.
  • Stellen Sie sicher, dass der Sitz an das Kind angepasst ist, prüfen Sie, welche Sicherheitszertifikate er hat und welche Standards er erfüllt.

Der Autokindersitz MaxSpace Comfort System+ von Avionaut – Wirbelsäulenschutz auf höchstem Niveau

Der Auto-Kindersitz MaxSpace Comfort System+ ist die Antwort der Marke Avionaut auf Probleme, die sich aus der Einnahme falscher Haltung bei einer Autofahrt durch Kinder ergeben. Sein Design basiert auf den neuesten medizinischen Daten und Empfehlungen bester Ergonomie-Fachleute. Alles, um die Wirbelsäule des Kindes zu sichern und ihm bestmögliche Bequemlichkeit zu garantieren.

Der Sitz hält die Wirbelsäule und Muskulatur in mehreren Abschnitten, was der ergonomische Aufbau garantiert:

  • Stütze im Nackenbereich (in Form eines bequemen Kissens) stabilisiert den Halsabschnitt und den oberen Teil der Wirbelsäule,
  • der profilierte Lendenabschnitt beugt Rückenschmerzen in diesem Bereich vor,
  • spezielle Form der Sitzfläche und zusätzliche Füllungen des Kissens beugen der Taubheit in den Beinen vor,
  • das Comfort System Seat reduziert den Druck auf das Steißbein, wodurch die Wirbelsäule des Kindes vor Skoliose geschützt wird.

Verwendung innovativer Lösungen brachte dem MaxSpace Comfort System+ das Zertifikat der Aktion Gesunder Rücken (AGR). Es bestätigt, dass es nicht nur die Wirbelsäule der Kindes sehr gut schützt, sondern auch bei der Behandlung von Krankheiten des Bewegungsapparates behilflich ist.

Autor:

Avionaut-Experte

Veröffentlicht: 6/15/2022

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